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Die SP und Kathrin Hilber verzichten auf den zweiten Wahlgang

Die SP und Kathrin Hilber treten nicht mehr zum zweiten Wahlgang an. Nach einer sorgfältigen Analyse stuft die Geschäftsleitung die Chancen einer Wahlsensation als zu gering ein.

Die SP St.Gallen wertet das Resultat im ersten Wahlgang der Ständeratswahlen als Achtungs-erfolg und dankt allen Wählerinnen und Wählern für das Vertrauen, das sie in Kathrin Hilber gesetzt haben. Es ist der SP mit der Kandidatur von Kathrin Hilber gelungen, weit über den eigenen Wähleranteil hinaus Stimmen zu gewinnen. Mit der breit abgestützten, konsens-fähigen Kandidatin bot sich den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern eine Alternative zu den beiden bisherigen Standesvertretern. Die Stimmen für Kathrin Hilber zeigen, dass eine grosse Wählerschaft andere Akzente setzen will und eine eindeutigere Vertretung von kantonalen und sozialen Interessen wünscht.

Trotzdem treten die SP und Kathrin Hilber nicht mehr zum zweiten Wahlgang an. Nach einer sorgfältigen Analyse stuft die Geschäftsleitung die Chancen einer Wahlsensation als zu gering ein – trotz zusätzlicher Stimmen aus der Wählerschaft der grünen Kandidatin Yvonne Gilli. Die SP-Geschäftsleitung und Kathrin Hilber verzichten deshalb – und auch aus Sorge über einen drohenden Rechtsrutsch im Ständerat – auf die Teilnahme am zweiten Wahlgang. Sie fordert von den zukünftigen St.Galler StandesvertreterInnen aber ein klares Bekenntnis zu einer sozialen und ökologischen Politik und wünschen sich eine pointierte Vertretung st.gallischer Anliegen. Nun liegt es an den verbleibenden KandidatInnen, um die Stimmen der links-grünen Wählerschaft zu kämpfen.

Kathrin Hilbers Engagement gilt weiterhin dem Kanton St.Gallen und seiner Bevölkerung.

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