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Vollständige Offenlegung der Risiken der St.Galler Kantonalbank und deren Tochtergesellschaften

Nachdem die St.Galler Regierung zur Geschäftstätigkeit der St.Galler Kantonalbank nur ungenügend und unvollständig Auskunft gegeben hat, wird sie auf die Einfache Anfrage vom 10. Dezember 2008 genauer und detaillierter Auskünfte geben müssen. Die Finanzkrise kommt jetzt aber noch direkter nach St.Gallen!

Das korrupte und kranke System platzt Stück für Stück! Es ist der Zeitpunkt gekommen, dass die Regierung von der St.Galler Kantonalbank und deren Tochtergesellschaften vollständige und schonungslose Offenlegung über das Geschäftsgebaren und über weitere allenfalls gefährdete Geschäfte verlangt.  Im Vordergrund steht auch, wie die SGKB und ihre Tochterunternehmen die Risikoanalysen machen.
Wir danken der Regierung für die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Welche Tochtergesellschaften der SGKB betreiben Bankgeschäfte? 
  2. Welche weiteren Beteiligungen an Gesellschaften besitzt die SGKB?
  3. Welche Aussagen können analog zu den Einfachen Anfragen (61.08.26 und 61.08.30) der SP-Fraktion zum Geschäftsgebaren dieser Gesellschaften gemacht werden? 
  4. Welche Folgen hat der jüngste Finanzskandal für die St.Galler Kantonalbank und deren Tochtergesellschaften? 
  5. Haben die St.Galler Kantonalbank und deren Tochtergesellschaften weitere riskante Geschäftsverbindungen oder Beteiligungen? 
  6. Wurde eine neue, unabhängige Risikoanalyse vorgenommen? Ist die Regierung über die Risiken informiert? Wenn nein, hat die Regierung eine solche gefordert? 
  7. Wie beurteilt die Regierung vor dem Hintergrund der jüngsten Skandalmeldungen die Geschäftspolitik der St.Galler Kantonalbank und deren Tochtergesellschaften, die anscheinend ausschliesslich auf hohe Renditen ausgerichtet ist und damit betriebsblind wurde. 
  8. Was gedenkt die Regierung zu tun, damit die KB eine sichere Staatsbank bleibt bzw. wird? 
  9. Will die Regierung die Interessen des Kantons als Hauptaktionär besser in die strategische Ausrichtung der Bank einbringen und dafür sorgen, dass diese Strategie demokratisch besser abgestützt wird als bisher? 
  10. Wird die Regierung den längst geforderten Leistungsauftrag an die Bank endlich erstellen?

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