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Zeit ist reif für eine eidgenössische Gesundheitskasse

Die SP St.Gallen ist beunruhigt über die erneute massive Prämiensteigerung bei den Krankenkassen für das nächste Jahr. Da der Kanton St.Gallen überdurchschnittlich von der Erhöhung betroffen ist, fordert die SP, dass der Kanton das Maximum an individueller Prämienverbilligungen ausschüttet.

Die Krankenkassenprämien steigen im Kanton St.Gallen um durchschnittlich 6.7 Prozent. Ganz besonders werden auch junge Versicherte zur Kasse gebeten. Für die SP ist klar, dass der Kanton nun seine Hausaufgaben machen und das Volumen der Prämienverbilligungen erhöhen muss, um im schweizweiten Vergleich nicht noch mehr ins Hintertreffen zu geraten. Doch genau das Gegenteil passiert, das Budget 2011 soll auch mit Einsparungen bei den Prämienverbilligungen geschönt werden: „Die Regierung plant beim Voranschlag 2011 einen Minderaufwand bei den individuellen Prämienverbilligungen von 4 Mio. Franken. Das darf nicht sein! Bei der Prämienverbilligung darf nicht gespart werden, sie muss an die Bevölkerung ausbezahlt werden “, fordert Barbara Gysi, SP-Fraktionspräsidentin.

Aufgrund der massiven Kostensteigerung bei den Krankenkassenprämien ist es für die SP umso wichtiger, dass die Idee einer eidgenössischen Gesundheitskasse mit regionalen Prämien weiter vorangetrieben wird. Eine Einheitskasse wäre ökonomisch sinnvoll, weil sie Verwaltungskosten sparen und auf kostentreibende Marketing-Aktivitäten verzichten kann.

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