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SP und Grüne gehen Listenverbindung ein

Die Kantonalparteien der SP und der Grünen gehen für die Nationalratswahlen eine Listenverbindung ein. Damit können die grün-sozialen Anliegen gestärkt aus den Wahlen hervorgehen.

Nachdem 2007 keine rot-grüne Listenverbindung zustande kam, findet die traditionsreiche Verbindung nun für die kommenden Wahlen eine Fortsetzung: Die Kantonalparteien der SP und der Grünen gehen für die Nationalratswahlen eine Listenverbindung ein. Die Parteipräsidentin der SP, Claudia Friedl, sowie der Parteipräsident der Grünen, Urs Bernhardsgrütter, sind sich einig, dass diese Listenverbindung eine strategisch richtige und wichtige Entscheidung ist: „Das grün-soziale Lager in der Ostschweiz wird dank der Listenverbindung gestärkt aus den Wahlen hervorgehen.“

Traditionsreiche Verbindung
Die rot-grüne Listenverbindung im Kanton St.Gallen ist eine Erfolgsgeschichte. Vor 24 Jahren gab es zum ersten Mal ein solches Bündnis. Bereits vier Jahre später erreichten die Grünen einen Sitz dank der grossen Listenverbindung mit der SP und dem LdU. 1995 profitierten die Grüne-Partei und die SP gleichzeitig von der Listenverbindung: Die Grünen machten ihren Sitz wieder und die SP konnte den von der LdU verlorenen Sitz ins linksgrüne Lager retten und kam auf 3 Sitze. 1999 konnten die Grünen dank der SP ihren Sitz halten. Die SP verlor damals leider ihren dritten Sitz wieder. 2003 hätten die Grünen – dank einer Unterlistenverbindung mit den Grünliberalen – auch aus eigener Kraft einen Sitz erreicht.

Grosse Listenverbindung angestrebt
Die SP und die Grünen wären bereit gewesen, mit der EVP und den Grünliberalen eine grosse rot-grüne Listenverbindung einzugehen, um die Dominanz der SVP brechen zu können. Die angestrebte grosse Listenverbindung scheiterte am Nein der GLP und EVP.

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