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Lohnreduktion beim Staatspersonal wird verheerende Folgen haben

Auf Druck der bürgerlichen Mehrheit im Kantonsrat will die St.Galler Regierung die Löhne des Staatspersonals um 1.5 Prozent kürzen. Die SP wird diesen Entscheid nicht mittragen, denn das Personal musste bereits mehrere Sparanstrengungen über sich ergehen lassen – jetzt ist es genug! Der sich abzeichnende Brain Drain wird verheerenden Folgen für den Kanton haben.

„Mit einer Lohnreduktion wird die Solidarität des Staatspersonals massiv überbeansprucht“ , so SP-Fraktionspräsident Peter Hartmann. Bereits beim letzten Sparpaket wie auch beim Voranschlag 2012 musste das Personal wesentliche Sparbeiträge leisten und die Folgen der verfehlten Steuerpolitik der letzten Jahre mittragen.

Auch Parteipräsidentin Claudia Friedl gehen die weiteren Sparmassnahmen beim Personal zu weit:„Wenn der Staat die Löhne beim Personal kürzt, ist das ein fatales und falsches Zeichen für eine ansonsten gut laufende Wirtschaft.“

Brain Drain mit verheerenden Folgen
Zwar will die Regierung am neuen Personalrecht festhalten, doch tut sie dies nur dort, wo Verschlechterungen geplant sind. Verbesserungen werden gestrichen oder das Personal muss zusätzliche Ferientage selber bezahlen. Der Kanton als Arbeitgeber wird zunehmend unattraktiv. Schon heute zahlt der Kanton im schweizweiten Vergleich keine hohen Löhne. Die immer schlechter werdenden Arbeitsbedingungen werden einen Brain Drain mit verheerenden Folgen für den Kanton auslösen.

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