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links 5/11 - Ständerat Rechsteiner – jetzt!

Paul Rechsteiner als St.Galler Ständerat: Dieses historische Ziel ist am 27. November in Griffweite. Alle, die eine soziale Kraft in Bern wollen, müssen jetzt geschlossen an die Urne.

Im ersten Wahlgang schnitt Paul Rechsteiner sensationell ab: Er erreichte 44’348 Stimmen und warf damit den enttäuschten Eugen David aus dem Rennen. Was heisst das? Nichts anderes, als dass der konsequent soziale Fokus im Wahlkampf («Gute Löhne, gute Renten») ein Volltreffer ist und bei breiten Kreisen ankommt. In der Wirtschaftskrise spüren immer mehr Menschen, dass es jetzt eine soziale Kraft braucht, um die grossen Fehlentwicklungen der «Politik des grossen Geldes» zu korrigieren.

Niemand anders als Paul Rechsteiner ist diese Kraft. Sein jahrelanger Kampf für die Würde der Arbeitnehmenden, gegen Sozial- und Rentenabbau und für die Wahrung der Menschenrechte wird jetzt honoriert. Er ist auch ein Panaschierkönig und sammelt wie keiner Stimmen ausserhalb der eigenen Partei: Er machte 24’721 Stimmen auf der SP- Liste, die andern 22’801 Stimmen kamen allesamt von ausserhalb, viele davon auch aus den Kreisen von CVP, FDP und SVP. Toni Brunner wird praktisch nur in den eigenen Reihen gewählt. Das zeigt: Paul Rechsteiner ist ein Politiker des Volkes, der Kandidat der breiten Bevölkerung: Einer für alle!

Die zweite Runde
Jetzt kommt die zweite Runde, und die Chancen stehen gut. Die CVP hatte nach der Absage von Favorit Martin Gehrer nicht das Einsehen, auf eine Kandidatur zu verzichten. Stattdessen stellte sie den politisch unerfahrenen Wirtschaftsanwalt Michael Hüppi auf. Hüppi steht ähnlich rechts wie Brunner (siehe Seite 2), hat aber im Unterschied zu diesem vom Parlamentsbetrieb keine Ahnung. Glaubt die CVP im Ernst, dass die St.GallerInnen einen solchen Kandidaten in den Ständerat wählen?

Jetzt müssen sich alle am 27. November bewusst sein: Wer Hüppi wählt, hievt Brunner ins Stöckli. Wer dagegen eine ausgewogene St.Galler Vertretung, eine faire Standesvertretung in der kleinen Kammer will, muss unbedingt für Rechsteiner stimmen. Auch alle jene, die sich selbst eher zur Mitte zählen. Denn es kann nicht sein, dass der Kanton nur durch zwei rechtsstehende Politiker vertreten ist. Oder mit anderen Worten: dass nur die Wirtschaft und die Mächtigen, nicht jedoch die Interessen der Arbeitnehmenden, der Mieter, der Pensionierten, der Jungen, der Kulturinteressierten und der fortschrittlich Denkenden vertreten sind. Am 27. November heisst die Devise klipp und klar: Ständerat Rechsteiner – Einer für alle!

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