Für alle statt für wenige


Die 14 Forderungen der Klima-Resolution der SP St.Gallen

2.Mai.2018

Aktionsplan einer sozialdemokratischen St.Galler Klima- und Energiepolitik

 

 

 

Bauen und Wohnen

  1. Verbot von fossilen Heizsystemen bei Neubauten und Sanierungen
  2. Förderung von neuen energiearmen Wohnformen (Mehrgenerationenwohnen, sozial durchmischtes Wohnen, Wohngemeinschaften)
  3. Massiver Ausbau und Weiterführung des Gebäudesanierungsprogramm

Energieunternehmen/Investitionslenkung

  1. Klimarelevante Faktoren beim öffentlichen Beschaffungswesen einführen: Öffentliches Beschaffungswesen um klimaverträgliche, ökologische und soziale Vergabekriterien ergänzen
  2. Kein Verkauf der Energiewerke SAK und AXPO – BesitzerInnen (Kantone, Gemeinden) müssen die Interessen der Öffentlichkeit durchsetzen, keine Konzerninteressen, Verbleib der Gemeindewerke bei der öffentlichen Hand; Gemeindewerke müssen in ökologische Stromproduktion investieren; Einspeisung von dezentral hergestellten Strom muss attraktiv und für alle möglich sein. Investitionsförderung für erneuerbare Energieproduktion.
  3. Transparenz über die Klimaverträglichkeit der Investitionen der Nationalbank und der Pensionskassen und Versicherungen – enkeltaugliche Anlagestrategie
  4. CO2-Abgabe auf klimaschädigende Kapitalgewinne (analog CO2-Abgabe auf Heizöl)

Verkehr, Mobilität und Raumplanung

  1. Weitere Zersiedelung verhindern (Mobilität verhindern)
  2. Förderung von öV, Langsamverkehr, Verlagerung von Schwerverkehr auf die Schiene
  3. Leistungsabhängige Verkehrsabgabe auf Individualverkehr mit Rückzahlung an die Bevölkerung (z.B. zur Senkung der Krankenkassenprämien) unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Ausgangslage zwischen Land und Stadt
  4. Standesinitiative zur Einführung einer Umweltabgabe auf alle Flugtickets und einer Kerosinsteuer – mit Rückzahlung in alternative Verkehrsmittel (Nachtzüge in Europa)

Ernährung/Landwirtschaft/Biodiversität

  1. Stärkung des biologischen Landbaus (Förderung Biolandbau und Ökologie) Beratung und Ausbildung im Rheinhof Salez zur Senkung des Energieverbrauchs und des Ausstosses von Treibhausgasen auf Landwirtschaftsbetrieben
  2. Verhinderung von Food waste: unter Einbezug von öffentlichen und privaten Spitälern, der kant. Verwaltung, Schulmensen, Hochschulen und Alters- und Pflegeheime
  3. Förderung der Biodiversität und Natur im Siedlungsraum: (im Rahmen der kant. Biodiversitätsstrategie) – Kantonale Offensive im öffentlichen Raum zur Förderung der Biodiversität, mehr Natur im Siedlungsraum (Trockensteinmauern, Magerwiesen, Schotterflächen, Hecken)

Ausführliche Klimaresolution zum Download Klimaresolution_Download




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