SP empfiehlt Forster und David
Die Geschäftsleitung der SP empfiehlt im zweiten Wahlgang für den Ständerat am 25. November 2007 Erika Forster und Eugen David zu unterstützen.
Die SP ist mit Kathrin Hilber nicht mehr zum zweiten Wahlgang angetreten. Es ging bei diesem Schritt auch darum, zu verhindern, dass die politische Rechte einen zusätzlichen Ständeratssitz besetzen kann. Die Aufforderung an die beiden Bisherigen war klar. Sie sollen um die Gunst der linken Wählerschaft kämpfen.
Eugen David und Erika Forster haben sich in den letzten Tagen zu verschiedenen ökologischen und sozialen Themen geäussert. Sie sprachen sich gegen eine Erhöhung des Rentenalters und für eine Sanierung der IV nicht nur auf Kosten der AHV aus. Sie sind für die C02 Abgabe und sprechen sich für ein vermehrtes Engagement des Bundes für Massnahmen gegen den Klimawandel aus.
Obwohl ihre Politik bei weitem nicht in allen Teilen mit den Zielen der SP übereinstimmt, sind sie im Gegensatz zu Toni Brunner und der SVP mehr Garant für eine Politik, die sich an sozialen und ökologischen Werten orientiert. Deshalb empfiehlt die Geschäftsleitung der SP den Wählerinnen und Wählern im Sinne einer Schadensbegrenzung, den beiden Bisherigen ihre Stimme zu geben.
Der Ausgang der Ständeratswahlen wird auch eine Signalwirkung auf die weiteren Wahlrunden im Kanton und den Gemeinden haben. Ein weiterer Rechtsrutsch wäre fatal. Das muss mit allen Kräften verhindert werden, auch mit unserer Stimme für Erika Forster und Eugen David.



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