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links 2/12 - Favorit Fredy Fässler

Am 29. April wird die St.Galler Regierung komplettiert. Fredy Fässler ist für alle sozial und ökologisch verantwortlichen WählerInnen der Favorit.

Im ersten Wahlgang vom 11. März blieb Fredy Fässler (SP) mit 58’923 Stimmen nur ganz knapp unter dem absoluten Mehr. Mit ein bisschen mehr Glück hätte er es sogar auf Anhieb geschafft. Er distanzierte seinen Widersacher Michael Götte (SVP) klar um über 5000 Stimmen. Am 29. April treten beide nochmals an. Fredy Fässler hat die besseren Karten. Weshalb?

Fässler ist nicht nur viel kompetenter und erfahrener als sein junger Gegner. Er ist nach zwanzig Jahren Politik im Kantonsrat geradezu prädestiniert für die Exekutive. Er kennt alle Geschäfte aus dem Effeff und bringt ein soziales Element in die Regierung, das dieser gut ansteht. Als Mediator weiss er gegensätzliche Interessen unter einen Hut zu bringen. Wer Fässler wählt, wählt Kompetenz, Erfahrung und Ausgleich. Umgekehrt kann Götte trotz seines moderaten Auftretens nicht darüber hinwegtäuschen, dass er ein Mann von gestern ist.

Die absolute Mehrheit von SVP/FDP wurde am 11. März abgewählt. Damit sind die vergangenen vier Jahre, in der diese Rechtsmehrheit spielte, Geschichte. Die Chancen für eine Korrektur dieser Politik ohne soziales Augenmass von Steuervorteilen für Reiche und Abbaupaketen für die Bevölkerung sind gestiegen. Mit einer zweiten SP-Vertretung in der Regierung kann die Weichenstellung in die richtige Richtung besser abgesichert werden.

Für den Ausgleich
Fredy Fässler ist die gute Wahl für die vernünftige Mitte und für alle, die einen sozialen Ausgleich wollen. Auch bürgerlich gesinnte WählerInnen können kein Interesse an einer Politik haben, die der Bevölkerung nur höhere Gebühren und Tarife, den Haushalten und Familien Mehrbelastungen und schlechtere staatliche Dienstleistungen bringt, während gleichzeitig Vermögende, Reiche und Unternehmer steuerlich gehätschelt werden. Es ist nicht fair, wenn sich Teile der Wirtschaft und der Oberschicht immer mehr aus der Unterstützungspflicht für das Gemeinwesen verabschieden, obwohl sie in hohem Mass von der gut ausgebauten Infrastruktur profitieren. Der Mittelstand braucht mehr Steuergerechtigkeit und keine hohlen Phrasen vom «schlanken Staat». Der Kanton St.Gallen darf nicht länger das Experimentierfeld für veraltete neoliberale Gesellschaftsrezepte sein.

Darin liegt die eigentliche Bedeutung des 2. Wahlgangs: Gewinnt die konzeptlose Rechte oder die vernünftige Mitte zusammen mit der sozialen Linken? Die Antwort hat einen Namen: Fredy Fässler.

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